Lehre

Die nachfolgenden Lehrtätigkeiten beziehen sich auf meine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und PostDoc an der TU Darmstadt (seit November 2001), als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen (November 1996-Oktober 2001) sowie die Nebentätigkeit als externer Lehrbeauftragter an der BA Mannheim (heute Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, Winter 1997 bis Sommer 2000).

Meine Lehrverpflichtungen umfassen vorrangig die folgenden Veranstaltungen:

  1. Grundlagen der Informatik I (Pflichtveranstaltung, TU Darmstadt): Vorlesung zur systematischen Programmentwicklung anhand von didaktisch gestaffelten funktionalen Programmiersprachen (“How to Design Programs Teaching Languages”) sowie Java.  Dieser Ansatz wurde in dem Konferenzbeitrag “An Unusual CS 1 with High Standards and Confirming Results” (Referenz 7) vorgestellt.
    In den Wintersemestern 2003/2004 und 2004/2005 wurde nur Java verwendet.
  2. Introduction to Computer Science I (TU Darmstadt): englische Schwestervorlesung zur Grundlagen der Informatik I für internationale Studierende, die sich lediglich in der Sprache unterscheidet.
  3. Visualisierung und Animation von Algorithmen und Datenstrukturen (Praktikum im Wahlpflichtbereich, TU Darmstadt): Studierende erstellen mit dem von mir entwickelten Animal-System eigene Animationen zur Illustration von gängigen Algorithmen und/oder Datenstrukturen.
  4. Fachdidaktik Praktikum Rechnereinsatz in der Schule (Pflichtpraktikum Studierende im Lehramt Informatik an beruflichen Schulen oder Gymnasien, TU Darmstadt): Hier führen die Studierenden “Mini-Projekte” zur Vorbereitung auf den späteren Einsatz als Lehrer durch, etwa die Realisierung eines datenbankbasierten Web-Stundenplans.
  5. Innovationsseminar Telekooperation (Seminar im Wahlpflichtbereich, TU Darmstadt): Studierende entwickeln eine eigene innovative Idee für eine Anwendung in einem vorgegebenen Themenbereich, etwa “Verbesserung des Studiums” und analysieren die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (“SWOT”) durch. Das Ergebnis wird in einem Vortrag und einer Ausarbeitung vorgestellt. Dieser Ansatz wurde in einem Konferenzposter “Providing a Seminar++: Innovation Seminars” (Referenz 5) vorgestellt.
  6. Entwurf benutzerfreundlicher Interaktionen und Oberflächen (Proseminar im Diplom Informatik, TU Darmstadt): Anhand ausgegebener Literatur und eigener Recherchen stellen Studierende in Vortrag und Ausarbeitung Erkenntnisse und Ansätze zur Gestaltung von grafischen Benutzerschnittstellen vor.
  7. Informatik I & II (Universität Siegen): Diese Pflichtvorlesungen vermittelten die Grundlagen der Programmierung in Java sowie grundlegende Algorithmen und Datenstrukturen.
  8. Informatik I & II (BA Mannheim): Diese Pflichtvorlesungen vermittelten die Grundlagen der Informatik, typische Problemstellungen, formale Sprachbeschreibung, Logik, Grundlagen der Algorithmik wie Rekursion, Komplexität, Korrektheit und Verifikation, Parallelität und (Nicht-)Determinismus sowie Programmierparadigmen (Informatik I) bzw. Zahlendarstellungen und Fehlerfortpflanzung, grundlegende Datenstrukturen (Array, Listen, Stack, Queue, Bäume und Mengen) sowie grundlegende Algorithmen in den Bereichen Suche, Sortierung, Hashing, Kompression und Kryptographie (Informatik II).

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die Veranstaltungen und meine Aufgaben in den einzelnen Semestern. Nicht verzeichnet sind die umfangreichen Tätigkeiten als studentischer Tutor ab dem 3. Fachsemester in den Grundlagen der Informatik (von Winter 1992 bis Sommer 1996).

In der Tabelle werden zu jeder Veranstaltung neben Semester, Titel, Form und Höreranzahl (inklusive passiver Mitglieder; soweit noch recherchierbar) die folgenden Informationen spaltenweise angegeben:

  1. Lag ein expliziter Lehrauftrag und damit die Prüfungsberechtigung vor?
  2. Wurde die Vorlesung vollständig gehalten oder thematisch geteilt? So wird in den Wintersemestern bei den Vorlesungen Grundlagen der Informatik I bzw. Introduction to Computer Science I der erste Vorlesungsteil (etwa 6 Wochen zum Thema “funktionale Programmierung”) von einem Professor gehalten, der zweite Teil (etwa 8 Wochen, Java) von mir.
  3. Konnte ich die Veranstaltung eigenständig gestalten und/oder organisieren?
  4. Wurden die Übungsaufgaben von mir eigenständig gestaltet (nur für Vorlesungen)?
  5. Habe ich die Prüfung eigenständig entworfen und organisiert?
  6. Wurde die Veranstaltung aufgezeichnet, und wenn ja, durch mich alleine oder mit einer studentischen Hilfskraft (“Hiwi”)?
  7. Gab es ergänzende didaktische Videos in Form von Tutorials oder dem “Vorentwicklen” von Programmieren?
  8. Wurde das von mir im Sommer 2009 eingerichtete “Lernportal Informatik” (mit einem Vorläufer im Winter 2008/2009) genutzt?
  9. Gab es eine (sehr) gute gute Evaluation der Veranstaltung durch die Fachschaft Informatik (nur für Vorlesungen)?
  10. Wurde die Veranstaltung mit dem “E-Learning Label” der TU Darmstadt als “besonders gut E-Learning einsetzende Veranstaltungen” ausgezeichnet?
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Ich habe aktuell bereits über 70 Abschlussarbeiten betreut; Details hierzu finden sich auf der Seite Abschlussarbeiten.

© Dr. Guido Roessling 2014